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12.11.2015 – Bundesverband

Schlechte Vergütungssituation der Physiotherapeuten – Frankfurter Allgemeine Zeitung und Ärztezeitung berichten

Die wirtschaftliche Situation der Physiotherapeuten ist katastrophal. Längst ist das in der Politik angekommen und immer mehr greifen auch die Medien als Thema auf.
Unter der Überschrift "Union zeigt Herz für Physiotherapeuten" berichtet am Dienstag dieser Woche die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) über die Pläne der Union die Heilmittelberufe angemessen zu vergüten. Und die Ärztezeitung berichtet zum gleichen Thema unter dem Titel "Hoffnung auf Lüften des Budgetdeckels". Nachdem in der letzten Woche die Stuttgarter Zeitung einen Artikel mit dem Titel "Kanzlerin will den Physios helfen" brachte, ziehen jetzt die FAZ und die Ärztezeitung nach. "Ich begrüße jede Pressemeldung, die sich des Berufsstands annimmt, sehr", so Michael N. Preibsch, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Physiotherapie. "Der Artikel in der FAZ scheint mir aber in einer zentralen Frage widersprüchlich. Denn einerseits steht dort, dass Dr. Roy Kühne die Abkoppelung der Preiserhöhungen von der Grundlohnsumme fordert und sich insoweit auf einen innerparteilichen Konsens zwischen SPD und CDU vor dem Beschluss zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz bezieht. Andererseits wird Roy Kühne in diesem Beitrag dahingehend zitiert, dass er die Preise mit der Mindestrate der Grundlohnsumme entwickelt sehen möchte – was mit einer Abkoppelung eigentlich per se nichts zu tun hat". Preibsch weiter: "Ich habe bei Herrn Kühne deshalb bereits direkt angefragt, ob er das tatsächlich gesagt hat oder schlicht fehlerhaft zitiert worden ist". Wir werden weiter berichten. Der Artikel in der FAZ steht leider nicht online zur Verfügung.