Physiotherapie im politischen Dialog: Gemeinsam für eine starke Zukunft unseres Berufsstandes

Die Physiotherapie steht vor großen Herausforderungen – umso wichtiger ist es, die Anliegen unseres Berufsstandes sichtbar zu machen und aktiv in Politik, Verbände und Gesundheitswesen einzubringen. In der vergangenen Woche konnten wir bei verschiedenen Veranstaltungen und politischen Gesprächen wichtige Impulse setzen, Kontakte knüpfen und deutlich machen: Die Physiotherapie braucht eine starke Stimme und engagierte Vertreter, die für die Interessen der Therapeutinnen und Therapeuten eintreten.
Montag: Politischer Austausch in der Physio Praxis Mehlhorn in Merseburg
Ein besonders wertvoller Austausch fand in der Physio Praxis Mehlhorn in Merseburg, Mitglied bei Physio Deutschland, statt. Gemeinsam mit Herr Stier und Frau Reckmann (CDU), zwei weiteren Praxisinhabern sowie unserem Vorsitzenden Michael Maiwald wurde intensiv über die aktuelle Situation der Physiotherapie und die Herausforderungen gesprochen, mit denen die Praxen täglich konfrontiert sind.
Dabei ging es unter anderem um die Rahmenbedingungen für physiotherapeutische Praxen, die aktuelle Entwicklung der Branche und die Frage, welche politischen Veränderungen notwendig sind, um die Versorgung langfristig zu sichern.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Mehlhorn für seine Einladung und vor allem für sein Engagement und seine Aktivität für unseren Berufsstand. Solche Gespräche direkt aus der Praxis heraus sind für unsere politische Arbeit von großer Bedeutung, denn sie zeigen unmittelbar, wo die Probleme liegen und wo Handlungsbedarf besteht.
Dienstag: Tag der Verbände in Magdeburg
Auch der Tag der Verbände in Magdeburg bot zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen und berufspolitischen Austausch. Unserem Vorsitzender Michael Maiwald konnte viele neue Einblicke in die Verbandsarbeit gewinnen und sich mit Fragen rund um die Weiterentwicklung unserer Strukturen beschäftigen.
Die zahlreichen Gespräche und Inhalte haben dabei eines deutlich gemacht: Wir sind bereits auf einem sehr guten Weg. Gleichzeitig zeigt sich, dass es wichtig ist, diesen Weg konsequent weiterzugehen, unsere Interessen noch stärker zu bündeln und die Stimme der Physiotherapie gemeinsam zu vertreten.
Gerade der Austausch mit anderen Verbänden zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn unterschiedliche Akteure des Gesundheitswesens an einem Strang ziehen.
Mittwoch: Sommerfest der AOK Sachsen-Anhalt – Netzwerken für die Heilmittelversorgung
Das Sommerfest der AOK in Halle bot ebenfalls eine hervorragende Gelegenheit zur Vernetzung. Im Mittelpunkt standen dabei die Gespräche mit anderen Verbänden der Heilmittelerbringer sowie der direkte Austausch mit der AOK.
Gemeinsam wurde über die aktuellen Schwierigkeiten, aber auch über mögliche Lösungsansätze und Chancen für die Physiotherapiebranche gesprochen. Der direkte Dialog mit den verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.
Denn nur wenn Probleme offen angesprochen und unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht werden, können tragfähige Lösungen für die Zukunft der Heilmittelversorgung entstehen.
Donnerstag: Physiotherapie vor den Wahlen politisch positionieren
Ein weiterer wichtiger Termin führte uns nach Bernburg zum politischen Austausch mit Angehörigen des Gesundheitsausschusses.
Unser Ziel ist klar: Die Physiotherapie muss auch vor den kommenden Wahlen in den politischen Parteien präsent sein. Die Bedeutung unseres Berufsstandes für die Gesundheitsversorgung muss stärker wahrgenommen werden – und zwar nicht erst dann, wenn politische Entscheidungen bereits getroffen sind.
Deshalb nutzen wir die Möglichkeit, frühzeitig mit politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen, unsere Positionen vorzustellen und auf die konkreten Herausforderungen der physiotherapeutischen Versorgung aufmerksam zu machen.
Freitag: Austausch im Thüringer Landtag
Den Abschluss bildete eine Veranstaltung im Thüringer Landtag, zu der unser Vorsitzender Michael Maiwald auf Einladung des BSW eingeladen war.
Auch hier stand der Austausch über die Gesundheitsbranche und deren aktuelle Herausforderungen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung bot eine weitere wichtige Plattform, um die Perspektive der Physiotherapie einzubringen und mit politischen Vertreterinnen und Vertretern ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam für die Physiotherapie
Alle fünf Termine zeigen deutlich, wie wichtig politischer Dialog, Verbandsarbeit und Vernetzung für die Zukunft der Physiotherapie sind.
Wir wollen nicht nur auf politische Entscheidungen reagieren, sondern unsere Themen frühzeitig, sachlich und mit einer klaren Stimme in die politischen Prozesse einbringen. Dabei ist uns besonders wichtig, die Erfahrungen und Herausforderungen aus den physiotherapeutischen Praxen direkt in die Gespräche mitzunehmen.
Unser Dank gilt allen, die diese Gespräche ermöglichen, uns einladen, ihre Erfahrungen teilen und sich aktiv für die Weiterentwicklung der Physiotherapie einsetzen.
Physiotherapie braucht eine starke Stimme – und diese Stimme sind wir gemeinsam.



